TV-Röhrenlab

Das TV-Lab von Schuco erschien im Jahre 1985 und enthielt eine winzige Schwarz-Weiß-Röhre, die fest in eine Bildröhreneinheit verbaut war. Man konnte damit ein Oszilloskop und einen Fernseher bauen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, sind Fernseher dieser analogen Bauart heute kaum noch zu verwenden, weil das analoge Fernsehen seit 2003 abgeschaltet ist – nur an Kabelanschlüssen gelangt man noch an analoge TV-Signale.

Daher habe ich eine Adapterplatine entwickelt, die dem TV-Lab neue Videoeingänge verschafft – VGA und FBAS sind an Bord. Der grundsätzliche Aufbau der Platine ist an anderer Stelle beschrieben; hier wird der Einbau der Platine in das TV-Lab beschrieben.

Layout BRE intern Bestückung BRE intern

Grundsätzlich ist die Platine eine Erweiterung – sie greift nicht in die bereits vorhandene Elektronik ein. Es ist aber erforderlich, ein paar zusätzliche Ein- und Ausgänge zu schaffen. Im vorderen Bereich wird das durch eine Kontaktleiste mit Schraubeingängen erreicht. Damit verdreifacht sich die Zahl der möglichen Kontakte.

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Im hinteren Bereich werden im Schaltpult einige Aussparungen angebracht. Diese erlauben den Anschluss von VGA- und FBAS-Kabeln. Außerdem finden sich einige Schalter zum Auswahl der Betriebsmodi, Reset und zum Einschalten der Erweiterung – sie muss ja nicht zwangsweise immer in Betrieb sein, wenn die Bildröhreneinheit arbeitet.

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Die Platine selbst findet unterhalb der Grundplatte Platz und wird mit Flachbandkabeln mit den Verbindern verlötet.

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