{"id":257,"date":"2009-10-03T13:06:16","date_gmt":"2009-10-03T11:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennecke.org\/?p=257"},"modified":"2018-05-14T09:06:01","modified_gmt":"2018-05-14T08:06:01","slug":"braucht-deutschland-die-piratenpartei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennecke.org\/?p=257","title":{"rendered":"Braucht Deutschland die Piratenpartei?"},"content":{"rendered":"<p>Mit etwa zwei Prozent der abgegebenen Stimmen ist den Piraten bei der Bundestagswahl ein Achtungserfolg gegl\u00fcckt. Gleichzeitig haben die Parteien CDU\/CSU und FDP Koalitionsverhandlungen begonnen, die in vielen Punkten einvernehmlich verlaufen werden. Im zentralen Thema der Piraten, den B\u00fcrgerrechten, stehen sich die Verhandlungspartner allerdings scheinbar unvereinbar gegen\u00fcber. W\u00e4hrend die FDP die R\u00fccknahme des Zugangserschwernisgesetzes und \u00c4nderungen am BKA-Gesetz und der Vorratsdatenspeicherung verlangt, hat das CDU-gef\u00fchrte Innenministerium kurz vor der Wahl eine Liste mit weiteren Einschr\u00e4nkungen von B\u00fcrgerrechten erstellt. Darin wird sogar die Bildung einer Geheimpolizei, einer Vereinigung aus Geheimdienst und Polizei verlangt.<\/p>\n<p>Es ist klar, dass beide Partner auf dem Feld der inneren Sicherheit punkten wollen. W\u00e4hrend die CDU ihrer W\u00e4hlerschaft die versprochene Sicherheit weiter ausbauen m\u00f6chte, hat die FDP bereits vor der Wahl klare Aussagen zur R\u00fcckkehr zu mehr Freiheit und weniger \u00dcberwachung getroffen. Damit liegt sie in vielen Punkten auf einer Linie mit den Piraten, die aufgrund ihrer Ein-Themen-Ausrichtung gesamtheitlich noch schwer einzusch\u00e4tzen sind.<\/p>\n<p>Koalition ist wie ein Pendel zu verstehen: Bekomme ich dies, bekommst Du das. In der Gro\u00dfen Koalition schlug das Pendel oft weit aus und erbrachte &#8222;Mindestlohn vs. BKA-Gesetz&#8220; oder &#8222;Gesundheitsfond vs. Rente67&#8220;. In der neuen, sogenannten b\u00fcrgerlichen Koalition werden die Ausschl\u00e4ge des Pendels vermutlich kleiner und bieten den Parteien damit mehr Zeit, saubere und durchdachte Entw\u00fcrfe zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Koalition bedeutet auch Kompromiss, und ebensolche werden wir nach meinem Blick in die Glaskugel in den n\u00e4chsten Wochen pr\u00e4sentiert bekommen. Man sollte nicht zuviel von diesen Kompromissen erwarten, aber manche sind vielversprechend.<\/p>\n<p>Die Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorratsdatenspeicherung: Beide Parteien einigen sich darauf, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten und anzuerkennen. Derzeit wird erwartet, dass das Gericht gegen die Vorratsdatenspeicherung entscheiden und sie erheblich beschneiden wird. Danach wird die Koalition ein neues Gesetz entwerfen, das deutlich freiheitlicher sein wird. Also Punkt f\u00fcr die FDP.<\/li>\n<li>BKA-Gesetz: Auch hier ist eine Klage beim BVG anh\u00e4ngig, allerdings ist die FDP schon in Bayern mit dem Wunsch nach wesentlichen Korrekturen gescheitert. Ohnehin ist der im Gesetz enthaltene und umstrittene &#8222;Bundestrojaner&#8220; im Kampf gegen den Terrorismus schon aus technischen Gr\u00fcnden ein zahnloser Tiger. Das BVG wird eher gegen die erweiterten Rechte des BKA angehen. Ein Unentschieden zwischen CDU und FDP.<\/li>\n<li>Zugangserschwernisgesetz: Es wird der FDP schwerlich gelingen, das Gesetz komplett zu kippen. Allerdings kann die dringend ben\u00f6tigte \u00c4nderung der richterlichen Kontrolle durchgesetzt werden. Im Koalitionsvertrag wird dann festgelegt, dass weitergehende  Sperrforderungen abgelehnt werden. Wiederum Unentschieden.<\/li>\n<li>Die angesprochene Liste mit neuen Forderungen aus dem Innenministerium verschwindet wieder in der Schublade. Auch hier verliert niemand das Gesicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun zu den den Personalien:<\/p>\n<ul>\n<li>Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) geht nach Br\u00fcssel und wird dort als EU-Kommissar das Thema &#8222;Innere Sicherheit&#8220; weiter verfolgen. Neue Ideen im Sinne der Vorratsdatenspeicherung sind uns damit sicher. Sein Weggang h\u00e4tte den Vorteil, dass man ihm die Schuld an den handwerklichen Fehlern der bisherigen Sicherheitsgesetze zuschieben k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wird Justizministerin, wie schon vor 1996. Allerdings wird sie\u00a0 nicht noch einmal mit R\u00fccktritt drohen k\u00f6nnen, daher ben\u00f6tigt sie in den Koalitionsverhandlungen einen Achtungserfolg bei den B\u00fcrgerrechten.<\/li>\n<li>Wolfgang Bosbach (CDU) wird Innenminister. Er steht in der Tradition seines Vorg\u00e4ngers, daher werden wir hier die Ideen des EU-Kommissars Sch\u00e4uble in deutscher Umsetzung erwarten d\u00fcrfen. Einige Kommentatoren empfehlen der FDP, auch dieses Ministerium f\u00fcr sich zu reklamieren. Ich bezweifle, das dieser Vorschlag ernsthaft diskutiert wird.<\/li>\n<li>Frau von der Leyen bleibt Frau von der Leyen (und wird Gesundheitsministerin).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun zur Eingangsfrage: Selbst eine Piratenpartei mit vielleicht 5-6% der Stimmen w\u00fcrde sehr schnell in der Realit\u00e4t ankommen und h\u00e4tte dann die oben genannten Kompromisse mitzutragen. Sehr schnell w\u00fcrde dann die Partei vor eine Zerrei\u00dfprobe gestellt wie die Gr\u00fcnen beim Bundeswehrereinsatz in Afghanistan 2001 und die SPD wegen der Agenda 2010 im Jahr 2004. Wir kennen die weitere Geschichte.<\/p>\n<p>Es ist ein Irrglaube annehmen, dass mit der SPD unter einem Kanzler Steinmeier bei der Inneren Sicherheit wesentlich gr\u00f6\u00dfere Zugest\u00e4ndnisse m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren. Kontinuit\u00e4t ist gew\u00e4hrleistet: Der Innenexperte der SPD Wiefelsp\u00fctz hat sein Direktmandat im Kreis Unna verteidigt und wird auch dem neuen Bundestag angeh\u00f6ren. Gleiches gilt f\u00fcr den SPD-Verhandlungsf\u00fchrer bei den Internetsperren Martin D\u00f6rmann und seinen K\u00f6lner Wahlkreis.<\/p>\n<p>Ich bezweifle, dass den Piraten eine \u00e4hnliche Karriere wie den Gr\u00fcnen bevorsteht, die 1980 mit nur 1,5% den Einzug in den Bundestag verpassten und dann 1983 den Sprung \u00fcber die 5%-H\u00fcrde schafften. W\u00e4hrend die Gr\u00fcnen von einer Bewegung gegen Atomenergie und f\u00fcr \u00d6kologie getragen wurden, die in den besten Zeiten fast eine Million B\u00fcrger auf die Stra\u00dfen brachte, schaffte es das Thema &#8222;B\u00fcrgerrechte&#8220; bisher nur auf maximal 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration gegen Angst am 12. September 2009.<\/p>\n<p>Dennoch k\u00f6nnen die Piraten in den n\u00e4chsten vier Jahren eine wesentliche Bereicherung der politischen Diskussion sein &#8211; indem sie komplexe Themen aufnehmen und sie auf verst\u00e4ndliche Weise dem Gro\u00dfteil der B\u00fcrger pr\u00e4sentieren, das den vielf\u00e4ltigen Potenzialen des Internets ebenso wenig versteht wie unsere Politiker. Das gilt insbesondere f\u00fcr folgende Bereiche<\/p>\n<ul>\n<li>Datenschutz: Bevor hier eine gesetzliche Regelung diskutiert wird, ist es hier erforderlich, den Menschen die Vor- aber auch die Nachteile ihrer Freiz\u00fcgigkeit im Umgang mit ihren Daten bei der Benutzung von Rabattkarten, aber auch sozialen Netzwerken zu erkl\u00e4ren. Die Menschen sollten auch verstehen, dass Videokameras die Welt nicht sicherer machen. Allerdings muss man danach den Menschen die Entscheidung \u00fcberlassen, wie viele Daten sie preisgeben m\u00f6chten und wo sie sich mit Videokameras wohler f\u00fchlen als ohne.<\/li>\n<li>Urheberrecht: Mit der M\u00f6glichkeit, durch digitale Kopien ein 1:1-Abbild des Originals zu schaffen, ohne das Original zu entfernen, hat sich die Medienwelt ver\u00e4ndert. Das l\u00e4sst sich auch mit rigiden Gesetzen wie dem franz\u00f6sischen Three-Strikes-Modell nicht aus der Welt schaffen. Ben\u00f6tigt wird daher ein neues Modell, das den Rechten der K\u00fcnstler ebenso Rechnung tr\u00e4gt wie dem durch Kopierm\u00f6glichkeiten ver\u00e4nderten Vertriebskonzept. Die Piraten k\u00f6nnten hier einen Ausgleich zwischen den Extremen schaffen, also zwischen Kulturflatrate und Kopierverbot bei Strafandrohung. Dieses Thema wird zudem &#8211; im Gegensatz zu den B\u00fcrgerrechten &#8211; von der FDP bisher nicht abgedeckt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutschland braucht die Diskussion, aber es braucht auch Sachverst\u00e4ndige und Experten. Die Piraten k\u00f6nnen diese Aufgabe ausf\u00fcllen. Eine Bundestagspartei werden sie dabei nicht, aber ein Interessenverband, der uns in Zukunft gute Dienste leisten kann.<\/p>\n<p>Herzlichst,<\/p>\n<p>Ihr JeanLuc7<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Update<\/strong>: Auf <a title=\"tagesschau.de \u00fcber die Piratenpartei nach der Wahl \" href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/piratenpartei136.html\" target=\"_blank\">tagesschau.de<\/a> ist ein Bericht \u00fcber die Piratenpartei erschienen, der noch einige weitere Punkte zusammenfasst; insbesondere der eigene, teilweise recht fragw\u00fcrdige Umgang mit den Medien wird beleuchtet.<\/p>\n<p><strong>Update 13.10.<\/strong>, Bericht auf <a title=\"Koaltionsverhandlungen\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,654804,00.html\" target=\"_blank\">Spiegel Online<\/a>: <em>Unionsfraktions-Vizechef Wolfgang Bosbach hat gefordert, die beiden umstrittenen Themen Vorratsdatenspeicherung und BKA-Gesetz bei den Koalitionsverhandlungen auszuklammern. Beides sei Gegenstand eines Streits am Bundesverfassungsgericht, sagte der CDU-Politiker am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. &#8222;Man k\u00f6nnte sich ja so einigen, dass es keine Erweiterungen gibt, bevor Karlsruhe entschieden hat.&#8220;<\/em><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_257 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_257')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_257').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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