Microcontroller Lab 2.0 und 2.1

Das im folgenden beschriebene Microcontroller-Lab hat sich in Zusammenarbeit mit anderen Bastelfreunden weiterentwickelt – ein ganz dickes Dankeschön geht an Ingo Sommer, ein weiteres an Jens Mewes für ihre Mitarbeit bei diesem großen und schönen Projekt. Daraus entstanden ist eine Platine für Philips- oder Kosmos-Systeme, die ein TFT-Touchscreen-Komplettmodul enthält sowie zwei Mikrocontroller zur Steuerung des Displaybildes und des Touchscreens. Die Platine – im weiteren als Grafik-Touchscreen-Modul oder GTM bezeichnet – ist Teil eines größeren Universums, dem auch verschiedene hier vorgestellte Module angehören.

GTM-2  GTM_Aufbau

Diese neue Variante bietet erheblich mehr Speicherplatz und damit auch viel mehr Möglichkeiten für schöne Oberflächen und Funktionen. Die gesamte Bibliothek ist nun statt 8kB ganze 56kB groß und bietet Diagramme, Eingabeelemente und ein Terminal. Aus der hier vorgestellten einfachen seriellen Beschreibungssprache wurde die SWL, die Serial Windows Library. Sie ist auf vielen Seiten in Buchform im Philips-EE-Design beschrieben und steht hier als Download zur Verfügung. Parallel dazu gibt’s sogar einen virtuellen neuen Experimentierkasten.

EE4003

Buch 1 – Einführung und Allgemeines

Buch 2 – Grafik-Touchscreen-Modul und Serial Windows Library

Die folgenden Bilder zeigen im Groben und Ganzen, was mit dem GTM möglich ist. Verschiedene Eingabeelemente erlauben den Bau von Menüs, Listen, Schiebereglern, Radiobuttons und Checkboxen.

GTM-6

Verschiedene Bildschirmtastaturen erlauben freie Eingaben – wenn man beispielsweise für Messungen Vorgaben machen möchte oder bei einem Radio die Sendernamen eingeben will. Sogar ein kleiner funktionaler Taschenrechner ist dabei.

GTM-7

Diagramme können LED-Zeilen oder -Ampeln darstellen, außerdem ist eine Siebensegmentanzeige oder eine Farbauswahl möglich.

GTM-8

Nicht zuletzt können natürlich Messwerte als Diagramme dargestellt werden. Die folgenden Bilder zeigen ein einfaches Speicheroszilloskop (in Erweiterung des hier vorgestellten) mit linearer Zeitbasis und als x-y-Oszilloskop.

GTM-Oszi-Aufbau

GTM-Oszi

Als Gimmick ist zudem ein kleines Zeichenprogramm eingebaut, das die Möglichkeiten der SWL noch einmal eindrucksvoll demonstriert.

GTM-Zeichnen

Ich empfehle daher, eher auf die neue Lösung – sozusagen das Mikrocontroller Lab 2.1 – zu setzen. Sie lässt sich ebenso leicht wie die alte in ein Schuco-Gehäuse einbauen und ist insgesamt sogar kompakter und flexibler als die im folgenden vorgestellte Lösung.

Weiter zur Beschreibung des Mikrocontroller-Labs 2.0.

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