Klare Verhältnisse, Herr Friedrich!

Werter Herr Friedrich,

Zunächst einmal meinen Glückwunsch zu Ihrer Ernennung zum Bundesinnenminister! Wie ich der Presse entnehmen konnte, haben Sie sogleich ein wenig aufgeräumt und erklärt,

„dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“

Recht so. Denn einmal ehrlich: es war ja kaum aushalten mit de Maiziere als weichgespültem Innenminister, der so gar nicht stahlhart in der Tradition der beiden Vorgänger daherkam und Frau Leutheusser-Schnarrenberger nicht die Spur einer Chance gab, sich als die liberale Vorkämpferin zu präsentieren, die sie gerne sein möchte. Jetzt sind die Fronten endlich wieder klar: hier die bürgerlich-nationale CSU, dort die liberale FDP. Nur einen Tag haben Sie gebraucht, schon sind die Fronten geklärt.

Ich habe auch bereits das eine oder andere ältere Video gesehen, in denen Sie Ihre Position zu den ebenfalls heftig diskutierten Themen „Internetsperren“ und „Vorratsdatenspeicherung“ dargestellt haben. Nach ein paar Monaten relativer Ruhe steht uns also wieder ein spannendes Jahr ins Haus. Es wird sich wieder lohnen, für die Freiheitsrechte auf die Straße zu gehen – und dabei hatte ich  die Piratenpartei schon völlig abgeschrieben.

Andererseits: Ich bin froh, dass Joachim Herrmann in Bayern geblieben ist. Auch unser neuer Innenminister wird schon noch begreifen, dass Muslime und Islamisten nicht das gleiche sind. Letztere gehören nicht zum demokratischen, freiheitlichen Deutschland – genauso wenig wie alle anderen Fanatiker, ganz gleich ob sie religiös oder politisch motiviert sind.

Herzlichst, Ihr JeanLuc7

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Ein Kommentar zu Klare Verhältnisse, Herr Friedrich!

  1. Malte sagt:

    Toller Post, ich komme jetzt oefter

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