Letzte Arbeiten und Fazit

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Nachdem alle Teile nun einmal zusammen funktioniert hatten, ging es an den Zusammenbau. Das war nicht besonders schwierig, da letztlich nur noch der Festplattenrahmen, die Kuppel und der Bodenteller als ganze Einheiten zusammenzusetzen waren.

Die DVD-Laufwerkstür

Es wäre keine echte Bastelei, wenn am Schluss nicht doch noch etwas nicht so passen würde, wie es sollte. Bei mir war es die DVD-Klappe. Nachdem ich mir viel Mühe gegeben hatte, sie so leichtgängig wie möglich zu machen, um auch per Slot-In-Laufwerk geöffnet zu werden, stand sie nun weit offen, als die Kuppel das erste Mal auf dem Bodenteller aufsaß. Ich hatte vergessen, dass der Haltearm der Klappe weit nach unten ragt und dabei auf dem SATA-Stecker für das DVD-Laufwerk aufsaß.

Nach ersten Frustrationen darüber, dass ich nun den Klappmechanismus neu konstruieren würde müssen, stellte ich fest, dass die notwendigen Arbeiten gar nicht so aufwendig waren. Der Haltearm musste nur weit genug ausgeschnitten werden. Das folgende Bild gibt einen Eindruck über die nötigen spanenden Arbeiten.

Der ursprünglich geplante Federmechanismus zum Schließen erwies sich als wenig stabil – eine Feder fiel schon beim zweiten Öffnen in das Gehäuse. Allerdings bleibt die Tür geschlossen, wenn der Mac auf ebener Grundfläche steht. Ich verschob nun das DVD-Laufwerk so weit, dass es direkt an die Tür heranreichte. Denn an dieser Stelle hat der interne Slot-In-Mechanismus genügend Kraft, die Tür aufzuwerfen.

Es stellte sich heraus, dass der Schlitz des Laufwerks so weit oben lag, dass sich die CDs gerne einmal zwischen Klappe und Öffnung schoben und diese dann verklemmten. Dieses Problem ließ sich nur dadurch umgehen, dass das Laufwerk auf dem Kopf stehend eingebaut wurde. Daher müssen nun die CDs mit der silbernen Seite nach oben eingelegt werden. Dafür funktioniert der Auswurfmechanismus aber perfekt.

Fazit

Lohnt sich sowas? Vom wirtschaftlichen Standpunkt her garantiert nicht und von den Leistungsdaten des Geräts auch nicht. Aber wie das so ist mit Hobbys und Basteleien – darauf kommt es nicht an, sondern auf den Spaß, den man dabei hat, die vielen kleinen und großen Probleme, die man gelöst hat und natürlich auf den Erfolg am Ende, und den möchte ich natürlich niemandem vorenthalten:

Der “iMac” steht noch nicht an seinem endgültigen Platz, wo er meinen bisherigen Wohnzimmer-Surf-Mac, einen iMac-G4 mit 15″-Bildschirm, ablösen wird. Erst soll er noch ein paar Dauertests überstehen, denn er besitzt – nur noch einmal der Vollständigkeit halber – keinen Lüfter und auch keine Festplatte, er ist also völlig lautlos – noch lautloser als der Cube, die man auf einem der Bilder im Hintergrund sehen kann, denn dort dreht sich noch eine kleine Festplatte. Die zweite weiße Halbkugel gehört übrigens zu einem Soundsystem von JBL, ebenso wie die zickigen kleinen Schmetterlingsboxen. Die runden Originale des G4 besitzen einen Spezialstecker, den ich nicht antasten wollte. Also verbleiben sie beim alten iMac.

Hier findet sich nochmal das Video.

Was bleibt zu tun?

Alles ist fertig. Nein, nicht ganz – eine kleinere Arbeit steht noch aus: Wie simuliert man den Startsound?

Der Startsound, der direkt nach dem Einschalten ertönt, ist nun eines der diffizilsten Teile eines echten Mac – kein PC kann so etwas ohne weiteres. Daran erkennt man auch die besten Hackintoshs – der Startsound fehlt. Nun ist dieser Effekt natürlich völlig verzichtbar, aber eben auch witzig. Daher folgt hier nun meine Lösung des Problems:

Nachtrag – der Startsound

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Eine Antwort auf Letzte Arbeiten und Fazit

  1. Fabian sagt:

    Sehr schönes Projekt.
    Bin vor kurzem auch an einen G4 iMac gekommen.
    Schön was man daraus alles machen kann.

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