Schaltpult-Um- und Neubauten

Diese Seite enthält eine Übersicht über Beschreibungen, Bilder und Anleitungen zum Nachbau zu Erweiterungen und kompletten Neudesigns der Schaltpults der Philips-EE und ABC-Serie.

Stromversorgung für die EE-2000-Serie

Ich wollte bei den Basteleien gerne komplett auf Batterien verzichten, aus Umwelt- wie aus rein technischen Gründen. Heute sind leistungsfähige Schaltnetzteile im 12V-Bereich verfügbar, die man mit Reglern in saubere Philips-geeignete-Gleichspannungen herunterregeln kann.

Das entworfene Modul wird ins Schaltpult eingebaut und mit einer Schraube in Loch „Q“ befestigt. Es bietet eine 12V-Anschlussbuchse, die zunächst über den Potentiometerschalter geführt ist – aus ist aus. Das Modul selbst stellt +9V und eine weitere regelbare Spannung zur Verfügung, die ich je nach Anwendungsfall auf +4,5V oder +5V einstellen kann. Die Schaltungen des EE2000 benötigen gewöhnlich symmetrische Spannungen; dort sind 4,5V erste Wahl, viele Schaltungen arbeiten ansonsten nicht korrekt oder müssten umdimensioniert werden. Die TTL-Schaltungen des EE2015 werden besser mit +5V betrieben. Natürlich sind bei Bedarf auch andere Spannungen bis etwa 7,5V möglich.

Die kleine Schaltung besteht aus dem Linearregler 7809 und dem regelbaren Baustein L200, dazu einigen Kondensatoren, die die Eingangsspannung säubern. +9V werden an Anschluss 17 des Schaltpults ausgegeben; der freie Anschluss 18 wird zum Masseanschluss. +5V oder +4,5V stehen an Anschluss 24 zur Verfügung.

Es sind allerdings nicht alle 12V-Netzteile gleichermaßen geeignet. Ein mit einer USB-Festplatte geliefertes Netzteil hatte eine störende Wechselspannung bei ca 1,3 kHz, die im reinen Schaltbetrieb nicht störte, jedoch für einen Verstärker nicht genutzt werden konnte.

Zweiter Lautsprecher

Für mein Stereo-Radio suchte ich nach einer optisch und klanglich akzeptablen Lösung, den zweiten Lautsprecher am Schaltpult zu befestigen. Nach einigen Tests mit externen, anschaubbaren Erweiterungen beschloss ich, den Drehkondensator aus EE2003 zu entfernen und stattdessen den Lautsprecher einzubauen. Dazu bohrte ich eine Reihe von Löchern in das Schaltpult. Nebenziel war dabei, dass der Drehkondensator bei Bedarf wieder befestigt werden konnte und sich die Beschädigungen diesmal (im Gegensatz zur Oszi-Erweiterung) in Grenzen hielten. Bei eingebautem Drehko werden die Löcher durch das Einstellrad abgedeckt und sind kaum zu sehen.

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